Fahrstrom, Backend & Betrieb für Ladeinfrastruktur

Planen. Laden. Abrechnen. Betreiben.

energizeGO betreibt Ihre Ladeinfrastruktur als Charge Point Operator – mit eichrechtskonformer Abrechnung, 24/7-Monitoring, eRoaming und eigener Fahrstrom-App. Auf Wunsch übernehmen wir gemeinsam mit unserer Mutterfirma HUMMEL energize das komplette Projekt: von der Begehung über Planung und Förderantrag bis zur Installation. Sie verdienen am Laden, wir kümmern uns um den Rest.

Ihr Partner für Planung, Errichtung und Betrieb Ihrer Ladeinfrastruktur

Eine Ladestation aufzustellen ist nur der Anfang. Der eigentliche Wert entsteht erst, wenn jeder Ladevorgang sicher erfasst, rechtssicher abgerechnet und über alle Standorte zentral verwaltet wird. Genau hier setzen wir an: Wir übernehmen den professionellen Betrieb Ihrer Ladeinfrastruktur – ganzheitlich, herstellerunabhängig und mit messbarer Wirtschaftlichkeit. Und wenn die Ladeinfrastruktur noch gar nicht steht, planen und errichten wir sie über unsere Mutterfirma HUMMEL energize gleich mit – als zertifizierter Elektrofachbetrieb aus dem Landkreis Esslingen.

Planen

Vor-Ort-Begehung, Massenermittlung und normgerechte Leitungsdimensionierung. Sie erhalten einen Projektbericht mit Variantenvergleich, bevor ein verbindliches Angebot entsteht – die belastbare Grundlage für WEG-Beschluss und Förderantrag.

Betreiben

Als Charge Point Operator übernehmen wir Steuerung, Monitoring und Fernwartung Ihrer Ladepunkte – mit zentralem Dashboard, automatischen Firmware-Updates und persönlichem Support aus Frickenhausen.

Abrechnen

Eichrechtskonforme Erfassung jedes Ladevorgangs nach Mess- und Eichgesetz. Automatisierte, nutzerbezogene Abrechnung an Bewohner, Mitarbeiter, Dienstwagenfahrer und Standortpartner mit revisionssicherer Kundenakte.

CPO, EMP, Roaming – was steckt dahinter?

Der E-Mobilitätsmarkt kennt klare Rollenverteilungen. Wir übernehmen mehrere davon parallel – damit Sie sich um nichts kümmern müssen.

Rolle 1

Charge Point Operator (CPO)

Der Charge Point Operator ist der Betreiber der Ladepunkte: Anbindung, Monitoring, Wartung, Lastmanagement und Tarifgestaltung. Als CPO entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, wer Ihre Ladepunkte zu welchen Konditionen nutzen darf.

Rolle 2

E-Mobility Provider (EMP)

Der E-Mobility Provider ist der Ladekarten-Anbieter: Er vermarktet den Strom an die Endkunden – per Vertrag, App oder Ladekarte. Mit unserer Fahrstrom-App und der energizeGO-Ladekarte treten wir als EMP auf. Sie können diese Rolle auch unter eigenem Branding übernehmen.

Rolle 3

eRoaming-Partner

Über eRoaming machen wir Ihre Ladepunkte für die Kunden anderer Fahrstromanbieter zugänglich – und umgekehrt erreichen Ihre Nutzer über 800.000 Ladepunkte in Europa. Wir sind direkt mit über 150 E-Mobility-Anbietern vernetzt.

Was energizeGO für Sie übernimmt

Sechs Bausteine, die zusammen den professionellen Betrieb Ihrer Ladeinfrastruktur sicherstellen – von der ersten Anbindung bis zur monatlichen Auswertung.

Charge Point Management

Herstellerunabhängige Anbindung über OCPP 1.6 und OCPP 2.0.1. Zentrales Dashboard, Fernkonfiguration, Remote-Zugriff, Massen-Firmware-Updates und detaillierte Reports. Sie behalten jederzeit den Echtzeit-Status aller Ladepunkte im Blick.

24/7-Monitoring & Support

Jeder Ladepunkt wird rund um die Uhr überwacht. Störungen werden automatisch erkannt, klassifiziert und über 70 Prozent davon per Fernzugriff sofort behoben – durch Neustart, Konfigurationsänderung oder Firmware-Update.

Eichrechtskonforme Abrechnung

Jeder Ladevorgang wird manipulationssicher nach Mess- und Eichgesetz erfasst. Automatisierte Rechnungsstellung an Endkunden, Mitarbeiter, Dienstwagenfahrer und Standortpartner – inklusive revisionssicherer Kundenakte und MwSt.-Reporting.

Dynamisches Lastmanagement

Wir verteilen die verfügbare Ladeleistung in Echtzeit auf alle Ladepunkte. Spitzenlasten werden vermieden, mehr Fahrzeuge laden ohne teuren Netzausbau. Optional mit PV-Anbindung für maximalen Eigenverbrauch von Sonnenstrom.

eRoaming & Direct Payment

Managed Roaming verbindet Ihre öffentlichen Ladepunkte mit über 150 E-Mobility-Anbietern. Ad-hoc-Laden per QR-Code oder Kartenterminal erfüllt die AFIR-Pflichten ab 50 kW – bei voller Tarifhoheit auf Ihrer Seite.

Fahrstrom-App & B2B-Portal

Die energizeGO-App für Endkunden: Stationen finden, Laden starten, Verbrauch einsehen, Rechnungen herunterladen. Für Unternehmen mit Standortpartnern oder Dienstwagenflotten bieten wir ein eigenes B2B-Portal mit Live-Dashboards.

Die energizeGO-App

Eine App. Tausende Ladepunkte. Volle Kostenkontrolle.

Mit der energizeGO-App laden Sie an Ihrer eigenen Ladestation, am Firmenparkplatz, in der Tiefgarage Ihres Mehrparteienhauses oder an einem von über 800.000 Roaming-Ladepunkten in Europa – ein Vertrag, eine Rechnung, ein Ansprechpartner.

Ladepunkte finden

Verfügbare Ladestationen in Ihrer Umgebung auf einen Blick – mit Live-Status und Filterfunktion.

Ladestation im Detail

Alle wichtigen Informationen zur Ladestation – Leistung, Stecker, Tarif – transparent und in Echtzeit.

Ladevorgang im Überblick

Volle Kontrolle über jeden Ladevorgang – von Start bis Abschluss, eichrechtskonform dokumentiert.

Passgenau filtern

Finden Sie genau den Ladepunkt, der zu Ihrem Fahrzeug passt – nach Leistung, Stecker und Tarif.

Laden im Mehrparteienhaus: drei Aufbaukonzepte, ein Betreiber

In Tiefgaragen und auf Stellplatzanlagen von Mehrparteienhäusern scheitert Ladeinfrastruktur selten an der Wallbox – sondern an Netzanschluss, Leitungswegen, Messkonzept und der Frage, wer später abrechnet. Wir planen deshalb nicht „eine Wallbox pro Stellplatz“, sondern die Gesamtanlage. Je nach Gebäude, Zählerplatz und Ausbauziel kommt eines von drei Aufbaukonzepten zum Einsatz – bei Bedarf als Variantenvergleich im Projektbericht.

Konzept A

Zentrale Messung mit Sammelleitung

Ein zentraler Verteiler mit Wandlermessung versorgt eine Sammelleitung entlang der Stellplätze. Jede Wallbox (bis 22 kW, eichrechtskonform) wird direkt angeschlossen. Das dynamische Lastmanagement teilt die verfügbare Leistung auf alle Ladepunkte auf; energizeGO rechnet nutzerbezogen ab. Ideal für größere Tiefgaragen und den schrittweisen Vollausbau.

Konzept B

Gruppenverteiler-Ring („Grid-Box“)

Ringförmige Zuleitung mit Gruppenverteilern (bei uns „Grid-Box“), die jeweils bis zu vier Stellplätze versorgen. Weniger Leitungsmaterial als bei Sternverkabelung, flexibel erweiterbar und gut geeignet, wenn zunächst nur ein Teil der Stellplätze elektrifiziert wird. Betrieb und Abrechnung laufen wie bei Konzept A über unser Backend.

Konzept C

Direktanschluss am Wohnungszähler

Jede Wallbox (11 kW, MID-Zähler) hängt am eigenen Wohnungszähler – der Ladestrom läuft über den Haushaltstarif des Bewohners, ein Backend ist nicht zwingend nötig. Wirtschaftlich bei kleinen Objekten mit wenigen Stellplätzen und kurzen Leitungswegen. Wir prüfen Zählerplatz, Leitungsreserve und Lastmanagement-Pflicht vorab.

Bei Gebäuden bis etwa Baujahr 2000 prüfen wir zusätzlich das Netzsystem: Liegt ein TN-C-Netz ohne getrennten Schutzleiter vor, darf dort kein Ladepunkt betrieben werden, bevor der PEN-Leiter fachgerecht aufgetrennt wurde. Als zertifizierter Elektrofachbetrieb dürfen wir auch im plombierten Vorzählerbereich arbeiten – ein wichtiger Punkt, den viele Anbieter nicht abdecken. Bei Neubau und größeren Renovierungen berücksichtigen wir die Vorgaben des GEIG von Anfang an.

Projektbegleitung von A bis Z: von der Begehung bis zum laufenden Betrieb

Wir arbeiten in zwei klar getrennten Schritten: Erst kommt die Vor-Ort-Begehung mit einem Projektbericht, dann das verbindliche Angebot. So wissen Hausverwaltung, WEG-Beirat oder Investor genau, was gebaut wird, was es kostet und wie es später betrieben und abgerechnet wird – bevor eine Entscheidung fällt.

1

Begehung

Vor-Ort-Aufnahme von Hausanschluss, Zähleranlage, Leitungswegen und Stellplätzen. Prüfung von Netzsystem, Leistungsreserve und Brandschutz.

2

Projektbericht

Massenermittlung, Leitungsdimensionierung und Kostenvoranschlag je Variante – als Grundlage für WEG-Beschluss und Förderantrag. Auf Wunsch mit Präsentation für die Eigentümerversammlung.

3

Förderung & Angebot

Wir bereiten den Förderantrag vor und begleiten die Antragstellung. Erst nach Bewilligung folgt das verbindliche Angebot – damit der Vorhabenbeginn förderkonform bleibt.

4

Errichtung

Elektroinstallation, Tiefbau, Netzbetreiber-Anmeldung und Inbetriebnahme durch HUMMEL energize – aus einer Hand, mit über 15 Jahren Erfahrung in dezentraler Energieversorgung.

5

Betrieb

energizeGO übernimmt als CPO Monitoring, Störungsmanagement, Firmware-Updates und die eichrechtskonforme Abrechnung an jeden einzelnen Nutzer.

Betriebsmodelle für jede Anforderung

Ob Wohnanlage, Firmenparkplatz, Autohaus oder Logistikzentrum: Jeder Standort hat eigene Anforderungen. Wir passen das Betriebsmodell an Ihren Anwendungsfall an.

Wohnimmobilien & WEG

Tiefgaragen und Stellplätze in Mehrparteienhäusern. Jeder Bewohner rechnet individuell ab, Mieter und Eigentümer werden getrennt erfasst, die Hausverwaltung hat keinen Aufwand. Mit der Bundesförderung „Laden im Mehrparteienhaus“ rechnet sich der Ausbau für viele WEGs erst richtig.

Bis zu 2.000 € Bundesförderung pro Stellplatz – Antrag bis 10.11.2026

Firmenflotten

Zentrale Verwaltung Ihrer E-Flotte. Ladevorgänge am Firmenstandort, beim Mitarbeiter zu Hause und unterwegs werden in einer Plattform zusammengeführt. Eine Auswertung, eine Rechnung, volle Kostenkontrolle – mit Live-Dashboard und Fernsteuerung.

Dienstwagenabrechnung

Eichrechtskonforme Erfassung des Heimladestroms bei Mitarbeitern mit Dienstwagen. Automatisierte monatliche Belegerstellung und individuelle Rückvergütung an die Lohnbuchhaltung – ohne Belegsammeln, ohne Excel, ohne Papierkram.

Autohäuser

Ladepunkte für Showroom, Werkstatt und Kundenparkplatz. Vom Mitarbeiterladen über Probefahrten bis zur Schnellladung – mit unterschiedlichen Tarifgruppen je nach Nutzergruppe und vollständiger Dokumentation aller Vorgänge.

Logistik & Speditionen

AFIR-konforme Ladepunkte für E-Lkw und E-Transporter. Standortübergreifendes Management, priorisierte Schichtladung nach Routenplan und Integration in Ihre TMS-Systeme über offene APIs.

Öffentliches Laden

Halböffentliche und öffentliche Ladepunkte mit Ad-hoc-Laden per QR-Code oder Kartenterminal, AFIR-konformer Datenbereitstellung über den NAP und voller eRoaming-Integration mit über 150 EMPs. Öffentlich zugängliche Ladepunkte in Baden-Württemberg sind über Charge@BW förderfähig.

Technologie, die einfach funktioniert

Wir setzen auf eine führende deutsche Softwareplattform für E-Mobility, die auch von Stadtwerken, Energieversorgern und Flottenbetreibern in ganz Europa eingesetzt wird – mit modularem Aufbau und maximaler Skalierbarkeit.

Eichrechtskonform & AFIR-ready

Jeder Ladevorgang wird nach den Anforderungen des deutschen Mess- und Eichgesetzes erfasst. Bei öffentlich zugänglichen Schnellladepunkten ab 50 kW erfüllen wir die AFIR-Verordnung, inklusive strukturierter NAP-Datenbereitstellung im DATEX-II-Standard.

Herstellerunabhängig

Unser Backend spricht OCPP 1.6 und OCPP 2.0.1 und ist kompatibel zu allen relevanten Wallbox- und Ladesäulenherstellern: ABB, Alpitronic, ABL, KEBA, Mennekes, Wallbox Chargers, Compleo, Webasto, Heidelberg, go-e und viele mehr.

DSGVO & Hosting in Deutschland

Datenspeicherung in deutschen Rechenzentren nach BDSG. Vollständige DSGVO-Konformität, transparente Verarbeitungsverzeichnisse, keine Datenherausgabe an ausländische Behörden nach deutschem Recht.

Aktuelle Förderung nutzen – die Fristen laufen

Seit dem 15. April 2026 fördert der Bund mit dem Programm „Laden im Mehrparteienhaus“ den Aufbau privater Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden mit 500 Millionen Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften, KMU und private Vermieter gilt das Windhundprinzip: Anträge werden nach Eingang bearbeitet, die Antragsfrist endet am 10. November 2026 – oder früher, wenn die Mittel ausgeschöpft sind. Für öffentlich zugängliche Ladepunkte in Baden-Württemberg steht zusätzlich das Landesprogramm Charge@BW zur Verfügung. Wir prüfen die Förderfähigkeit Ihres Objekts und bereiten den Antrag vor.

Bundesförderung BMV

Laden im Mehrparteienhaus – bis 2.000 € pro Stellplatz

Pauschale je elektrifiziertem Stellplatz: bis 1.300 € für die reine Vorverkabelung, bis 1.500 € mit betriebsfähigem Ladepunkt, bis 2.000 € mit bidirektionalem Ladepunkt. Voraussetzungen: Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten, mindestens sechs Stellplätze und mindestens 20 Prozent der Stellplätze elektrifiziert, maximal 22 kW je Ladepunkt, Betrieb mit erneuerbarer Energie. Wichtig: Der Liefer- oder Leistungsvertrag darf erst nach Antragstellung geschlossen werden.

Antrag für WEG, KMU und private Vermieter bis 10.11.2026 · Wohnungsunternehmen mit großem Bestand bis 15.10.2026

Alle Details zur Bundesförderung bei HUMMEL energize

Landesförderung BW

Charge@BW – bis 2.500 € pro öffentlichem Ladepunkt

Das Programm der L-Bank Baden-Württemberg fördert seit der Wiederöffnung im Juli 2026 ausschließlich neue, öffentlich zugängliche Ladepunkte inklusive Netzanschluss – zum Beispiel an Einzelhandel, Parkhäusern, Hotels oder Freizeiteinrichtungen: 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens 2.500 € je Ladepunkt, mindestens 5.500 € Bewilligungssumme. Vorbereitende Elektroinstallationen in WEGs sind nicht mehr förderfähig; dafür ist jetzt das Bundesprogramm zuständig. Eine Doppelförderung derselben Ausgaben aus beiden Programmen ist ausgeschlossen.

Öffentliche Ladepunkte mit Grünstrom oder eigenem PV-Strom · Betrieb mindestens 3 Jahre

Alle Details zu Charge@BW bei HUMMEL energize

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Planung, Förderung, Backend, Abrechnung und die Fahrstrom-App.

Übernehmen Sie auch bestehende Ladeinfrastruktur in den Betrieb?

Ja. Wenn Ihre Ladestationen das OCPP-Protokoll unterstützen, können wir sie an unser Backend anbinden. Wir prüfen zuvor den Hardware-Bestand, klären die OCPP-Version und passen die Konfiguration auf Ihre Anforderungen an.

Welche Ladestationen können an das energizeGO-Backend angebunden werden?

Grundsätzlich alle Ladestationen, die OCPP 1.6 oder 2.0.1 unterstützen: ABB, Alpitronic, ABL, KEBA, Mennekes, Wallbox Chargers, Compleo, Webasto, Heidelberg, go-e und weitere. Bei der Hardware-Auswahl beraten wir Sie herstellerunabhängig.

Was bedeutet eichrechtskonforme Abrechnung?

Sobald Sie an Dritte – Mitarbeiter, Mieter, Kunden – Strom verkaufen oder weiterberechnen, müssen die Energiemengen nach dem deutschen Mess- und Eichgesetz erfasst werden. Das schreibt vor, dass die Messung manipulationssicher, transparent und nachprüfbar erfolgt. Unsere Plattform speichert jeden Ladevorgang mit Zeitstempel und Signatur – jede Rechnung ist rechtssicher. In kleinen Anlagen, in denen der Strom über den eigenen Wohnungszähler läuft, genügt dagegen ein MID-geprüfter Zähler.

Wie läuft ein Ladeinfrastruktur-Projekt in einer WEG ab?

Zuerst begehen wir das Objekt und erstellen einen Projektbericht mit Aufbaukonzept, Kostenvoranschlag und – auf Wunsch – einem Variantenvergleich. Damit kann die Eigentümerversammlung fundiert beschließen und den Förderantrag stellen; bei antragstellenden WEGs kann der Beschluss bis zu sechs Monate nach Bewilligung nachgereicht werden. Erst nach der Bewilligung folgt unser verbindliches Angebot, dann die Errichtung und der laufende Betrieb über energizeGO.

Welches Aufbaukonzept passt zu unserem Gebäude?

Das hängt von Stellplatzanzahl, Zählerplatz, Leitungswegen und Ausbauziel ab. Kleine Objekte mit wenigen Stellplätzen und kurzen Wegen fahren oft mit dem Direktanschluss am Wohnungszähler am wirtschaftlichsten. Ab etwa zehn Stellplätzen oder bei geplantem Vollausbau lohnen sich zentrale Messung mit Sammelleitung oder der Gruppenverteiler-Ring mit Lastmanagement und Backend-Abrechnung. Wir stellen die Varianten im Projektbericht mit Kosten gegenüber.

Können die Bundesförderung und Charge@BW kombiniert werden?

Nicht für dieselben Ausgaben. Das Bundesprogramm „Laden im Mehrparteienhaus“ fördert private, nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte in Wohngebäuden; Charge@BW fördert seit Juli 2026 ausschließlich öffentlich zugängliche Ladepunkte und schließt eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Programmen aus. Welches Programm für Ihr Objekt passt, klären wir in der Erstberatung.

Wie funktioniert die Dienstwagenabrechnung?

Wir erfassen jeden Ladevorgang an der Heimwallbox eichrechtskonform und übermitteln die Daten automatisch an die Lohnbuchhaltung des Arbeitgebers. Der Mitarbeiter erhält die monatliche Rückvergütung mit der Gehaltsabrechnung – ohne Belege sammeln, ohne manuelle Eingaben in Excel-Listen.

Was unterscheidet einen CPO von einem EMP?

Der Charge Point Operator (CPO) betreibt die Ladeinfrastruktur technisch – Monitoring, Wartung, Lastmanagement. Der E-Mobility Provider (EMP) vermarktet den Strom an die Endkunden mit Ladekarten, App und Vertragsmodellen. Wir nehmen beide Rollen wahr: als CPO Ihrer Ladeinfrastruktur und als EMP mit der energizeGO-App und -Ladekarte.

Bekomme ich mit der energizeGO-Ladekarte auch Zugang zu anderen Anbietern?

Ja. Durch eRoaming sind über die energizeGO-Ladekarte und -App mehr als 800.000 Ladepunkte in ganz Europa erreichbar – darunter EnBW mobility+, Ionity, Allego und Aral pulse. Tarife werden vor Ladestart transparent angezeigt, abgerechnet wird über einen einzigen Vertrag.

Was passiert, wenn eine Ladestation einen Fehler hat?

Unser Monitoring erkennt Störungen automatisch in Echtzeit. Über 70 Prozent aller Probleme lassen sich per Fernzugriff beheben – durch Neustart, Konfigurationsänderung oder Firmware-Update. Falls ein Vor-Ort-Einsatz nötig ist, rückt unser Elektriker-Team innerhalb der vereinbarten SLA-Zeiten aus.

Kann ich meinen PV-Strom für das Laden nutzen?

Ja, und genau das empfehlen wir. In Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und optional einem Batteriespeicher steuert das Backend die Ladevorgänge so, dass möglichst viel selbst erzeugter Sonnenstrom direkt in die Fahrzeuge fließt. Das senkt die Ladekosten deutlich – und der Betrieb mit erneuerbarer Energie ist bei der Bundesförderung ohnehin Voraussetzung.

Bereit für Ladeinfrastruktur, die geplant, gebaut und professionell betrieben wird?

Ob bestehende Anlage übernehmen oder neu planen, errichten und betreiben lassen: Wir analysieren Ihren Standort vor Ort, prüfen die Förderfähigkeit und entwickeln das passende Aufbau- und Betriebsmodell – im unverbindlichen Erstgespräch.

📞 07025 907937-0  |  ✉️ kontakt@hummel-energize.de